Mittwoch, 31. Dezember 2014

Mein Dezember in Instagram-Bildern

Hallo ihr Lieben,

und jetzt noch der Rückblick über meinen Dezember in Instagram-Bildern, bevor ich los muss zur Silvester-Feier. Kommt gut ins neue Jahr! Danke für eure Treue, eure Kommentare und Klicks. Ich freue mich über jeden, der hier vorbeiguckt riesig!


v.l.n.r.:
1) Winterliche Deko auf dem obligatorischen Freitags-Eis in der Kantine.
2) Ein wenig habe ich es mir mit Lichtern und sonstigen Kleinigkeiten gemütlich gemacht.
3) Im Rahmen meines einen Ehrenamtes durfte ich im Rahmen eines Webinars (Online-Seminar) andere Ehrenamtliche schulen. Immer wieder ein wenig Arbeit, aber eine große Freude und Ehre!
4) Ein Bild für den #instAdventskalender von Fee: mein Bruder und ich vor seinem ersten Adventskalender.
5) Sonnige Aussichten in Düsseldorf!
6) Manchmal muss man sich ja was gönnen, in meinem Fall neue Bettwäsche <3
7) So weit hat es der Adventskalender auf dem Flur auf Arbeit gebracht, dann waren endlich Ferien.
8) Am 4. Advent hatte ich Besuch aus Brüssel (meine engste Uni-Freundin lebt und arbeitet inzwischen dort), mit dem es u.a. nach Köln auf verschiedene Weihnachtsmärkte ging.
9) In diesem Jahr durfte ich mit meinem Vater den Weihnachtsbaum aufbauen und schmücken. Unsere Krippe ist etwas ganz besonderes, die Figuren noch vor vier Generationen, der Stall von meinem Opa selbst gebaut (aus Zigarrenschachteln).
10) Mein selbst genähtes Weihnachtskleid für den 2. Weihnachtsfeiertag - eine Toni von milchmonster. Der Stoff für das nächste liegt schon bereit!
11) Einer meiner frisch angeschnittenen Stollen - ein Gaumenschmaus! Die Arbeit lohnt sich immer.
12) Schnelle Servietten-Deko am 2. Weihnachtsfeiertag.
13) Nach Weihnachten wurden auch wir im Rheinland mit etwas Schnee bedacht und nutzten das wunderbare Wetter für einen ausgedehnten Spaziergang.
14) Der Spaziergang hatte mich so durchgefroren, dass ich mich danach vor dem Kamin parken musste. So einen Luxus muss man nutzen! :-)
15) Zum Ende des Jahres habe ich einen über Weihnachten gemachten Entschluss umgesetzt und mich zum t3 Triathlon Düsseldorf 2015 für die Sprintdistanz angemeldet habe. Dazu bald noch mal mehr.
16) Noch im alten Jahr startete ich zu meinem ersten Lauf-Training und freue mich auf den Weg, der vor mir liegt.

Lasst es euch gut gehen!
Eure Steffi

Mein November in Instagram-Bildern

Hallo ihr Lieben,

hier noch mein Instagram-Rückblick für November. Noch schnell im alten Jahr, damit ich dann mit einem Ausblick auf 2015 starten kann. ;-)



v.l.n.r.:
1) Im November habe ich einen Großteil meiner Weihnachtsbäckerei gemacht, weil die Wochenenden danach sehr voll waren und z.B. der Christstollen ja noch ein paar Wochen ruhen sollte.
2) Verziert habe ich einige Plätzchen mit Überbleibseln vergangener Feste. ;-)
3) In der Kantine gibt es zu St. Martin immer Weckmann für alle.
4) Der November hat sich öfter von seiner schönen Seite gezeigt, wie hier an der Rheinpromenade.
5) Ein Wochenende durfte ich in meiner Heimat Bonn verbringen und die neue Wohnung zweier lieber Freunde begutachten, die auch gleich noch ihre Verlobung verkündeten - ein rundum schöner Abend!
6) Am Wochenende vor dem 1. Advent hatte ich eine Sitzung in Dresden (Ehrenamt) und hatte reichlich Zeit, meine Herzensstadt zu beschnuppern und Zeit mit Herzensmenschen zu verbringen.
7) Mit einer Freundin traf ich mich auf dem Campus meiner ersten Uni, der TU Dresden. Dort saßen wir wie in alten Zeiten stundenlang in der Caféteria und haben gequatscht. Das Gespräch war ein ganz besonderes, da sich unsere Lebensläufe seit dem 1. Semester sehr viel überschnitten.
8) In Dresden hatte ich neue Ausstecher-Formen erstanden, sogar Noten und den Kölner Dom! <3
9) Ende November läuteten wir dann bei einem traditionellen Freundestreffen den Advent ein - eine schöne Tradition, die mich begleitet, seit ich klein bin.

Liebe Grüße,
Steffi

Freitag, 12. Dezember 2014

12 von 12 im Dezember 2014

Guten Abend ihr Lieben!

Der Dezember ist der einzige Monat, in dem ich in den beiden letzten Jahren auch ein 12 von 12 gemacht habe. Von daher muss heute auch eins her. Immer am 12. des Monats sammelt Caro von "Draußen nur Kännchen" zwölf Bilder. Alle Teilnehmer findet ihr bei ihr auf dem Blog.

Angefangen hat mein Tag pünktlich um Mitternacht, als ich endlich das Licht ausgemacht habe.


Direkt nach dem Aufstehen stelle ich immer die Figuren (derzeit meist Maria alleine) in meinen Lieblings-Adventskalender ein Feld weiter. Den Kalender hat eine meiner Chor-Mädels für ihre Arbeit gestaltet und ich mag ihn furchtbar gerne. Zu jedem Tag gibt es eine kurze Textstelle aus der Weihnachtsgeschichte, der Weg führt Tag für Tag bis zu den Heiligen Drei Königen am 6. Januar.


Zum Frühstück gab es meine ersten "Over night oats". Die Haferflocken (40g) hatte ich gestern Abend mit 120ml Milch in einem Schraubglas angesetzt - gepimpt mit Zimt, Kardamom und Vanille sowie klein geschnittenen getrockneten Datteln. Heute morgen habe ich noch eine Banane reingeschnippelt. Lecker! Und bis zum Mittagessen hat es auch gerade so gereicht.


Auch, wenn er keine Taschen hat - in einem meiner Lieblingsröcke ging es heute morgen in einen nassen Dezembermorgen, der zum Glück nicht so kalt war. Ansonsten trage ich derzeit immer meine MaLova und meine Juniz (links unten auf dem Boden), also recht viel selbst Genähtes. <3


Auch in dieser Woche musste meine Lieblings-Eis-Kombi nach dem Mittagessen her: Pistazie und Schokolade (mit Stückchen!). Den Schneemann konnte ich auch wieder ergattern - süß, wa?! :-) Und lecker...


Am Nachmittag hatte ich die Gelegenheit, bei der Befragung Gerhard Schröders (2.v.r.) im Untersuchungsausschuss dabei zu sein. Was für ein Spektakel!


Am Nachmittag hielt mich Petrus noch eine Weile im Büro, sodass ich heute für einen Freitag ziemlich lang im Büro war.


U.a. habe ich Briefmarken-Patchworking betrieben, um alte Briefmarken loszuwerden, bevor im Januar das normale Briefporto erhöht wird. Immerhin ein schön bunter Brief, der da an meine Kollegin rausgegangen ist. :D


Und da verließen sie ihn... Zwischenzeitlich habe ich schlichtweg wieder vergessen, Bilder zu machen. *oops* Den Stoff, den ich nach Feierabend noch gekauft habe, zeige ich euch lieber, wenn ich ihn hoffentlich bald zu einem Kleid und einem Rock verarbeitet habe. :-)

Ich hoffe, ihr startet alle gut ins Wochenende und wünsche euch einen wunderbaren dritten Advent!

Alles Liebe
Steffi

Dienstag, 11. November 2014

11.11. - nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch ein Tag des Gedenkens

Hallo ihr Lieben!

Als Rheinländerin ist für mich heute am 11.11. natürlich vor allem der Start in die neue Karnevals-Session. Der WDR-Livestream lief im Büro den ganzen Tag im Hintergrund, mein Herz hüpfte zu kölschen Tönen.

Aber der 11.11. markiert mit dem Waffenstillstand von Compiègne auch das Ende des 1. Weltkriegs im Jahr 1918. Da ich im letzten Monat eine bewegende Exkursion auf die alten Schlachtfelder rund um Verdun machen durfte, möchte ich euch aus diesem Anlass davon berichten.

Zum Hintergrund (für die Bilder einfach runterscrollen):

"Die Schlacht um Verdun im Nordosten Frankreichs gehört zu den verlustreichsten Schlachten im Ersten Weltkrieg, bei der sich die Divisionen des Deutschen Reiches und Frankreichs gegenüberstanden. In dem 10-monatigen und ergebnislosen Stellungskrieg (21.02.1916 - 20.12.1916) verloren etwa 800.000 Menschen ihr Leben. [...] Was den Verbrauch von Menschen und Maschinen betrifft, erreichte dieser Krieg bis dahin nie gekannte Dimensionen. [...] Den Sieger der Schlacht um Verdun zu ermitteln, ist auch heute noch ein nicht ganz unkompliziertes Unterfangen. Die langwierigen Kampfhandlungen waren schwerwiegend und forderten zahlreiche Opfer auf beiden Seiten (ca. 340.000 tote Soldaten der Mittelmächte und etwa 360.000 Gefallene der Entente), nahmen jedoch keinen entscheidenden Einfluss auf den Krieg an sich: Nach monatelangem Hin und Her auf wenigen Metern Raum hatten selbst die Alliierten durch den Rückzug Deutschlands keinen wirklichen Gewinn erzielt, sondern konnten nur ein Mindestmaß an Erfolg der eigenen Widerstandskraft verzeichnen. Ansonsten ist es durchaus möglich, die Schlacht von Verdun als stellvertretendes Ereignis für den blutigen und zugleich sinnlosen Stellungskrieg im Rahmen des 1. Weltkriegs zu betrachten."

Die Exkursion fand im Rahmen eines Seminars mit einer Gruppe statt, mit der wir uns seit diesem Jahr regelmäßig treffen. Es war zwar erst unser zweites Treffen, aber wir sind während der drei Tage sehr zusammengewachsen.

Am Freitag ging es mit dem Bus los aus dem Rheinland Richtung Frankreich. Auf dem Weg nach Verdun hielten wir am "Langen Max", einer alten Geschützstellung. Im Wald dort sahan wir u.a. solche versteinerten Zementsäcke, die damals liegen geblieben sind:


Unseren zweiten Halt machten wir am Deutschen Soldatenfriedhof Azannes II.



In Frankreich sind auf den Soldatenfriedhöfen die Kreuze weiß, wenn sie das Grab eines französischen Soldaten markieren und grau/schwarz, wenn es sich um das Grab eines Deutschen handelt. So fanden wir hier nur dunkle Kreuze. Viele der Begrabenen sind "unbekannte Soldaten".


Der dritte Halt führte uns zu den drei Stationen des Todes des Colonel Driant. Es gibt ein Mahnmal an dem Ort, an dem er erschossen wurd, mitten im Wald sein erstes, provisorisches Grab und dann ein großes Mahnmal an seinem endgültigen Grab, in das seine Gebeine letztendlich gelegt wurden.


provisorisches, erstes Grab

Driant fiel zu Beginn der Schlacht um Verdun, als er mit seiner Jäger-Halbbrigade den deutschen Vorstoß im Wald von Caures um fast zwei Tage verzögerte. Er wird bis heute von den Franzosen als einer der Helden des Ersten Weltkrieges verehrt.

Auf dem Weg zum Hotel fuhren wir noch durch eines der insgesamt neun nicht wieder aufgebauten völlig Zerstörten Dörfer (villages détruits). Hier wurde die Kapelle wieder aufgebaut; alle Häuser, die einmal das Dorf ausmachten, sind heute durch weiße Stehlen repräsentiert, wie ihr sie hier rechts unten seht. Ganz schön befremdlich, durch diesen "Ort" zu fahren, wenn man überlegt, wie viel Leben dort einmal geherrscht haben muss.


Nach einem schönen Abend in der Innenstadt von Verdun ruhten wir uns aus für die große Wanderung, die uns am Samstagvormittag bevorstand. Wir hatten die Ehre, einen wirklichen Verdun-Experten als unseren Führer durch die Wälder vor Verdun zu haben. Er ist deutscher Soldat, aber in Frankreich stationiert und in beiden Ländern als Experte für Fragen rund um die Schlacht von Verdun anerkannt. Hier seht ihr seinen Fuß neben Granatsplittern, wie wir sie reihenweise auf den Wegen fanden.


Anstrengende und wahnsinnig interessante fünf Stunden schlugen wir uns durch das Dickicht des Caures-Waldes in Richtung der Höhe "Toter Mann". Immerhin hatten wir Glück mit dem Wetter, sonst wären unsere Kräfte wohl noch schneller geschwunden.


Was hier nach Gestrüpp aussieht, sind Überreste von Stacheldraht. Die Wälder sind voll von Relikten der Schlacht: Granaten, Bombentrichter, (Tier-)Knochen, Tunnel, Gräben...



Hier haben wir den Caures-Wald verlassen und sind in Richtung der Höhe "Toter Mann" gelaufen. Zur Zeit des Krieges waren kaum Bäume vorhanden, sodass auf dieser freien Fläche die Soldaten wirklich gefundenes Fressen für ihre Feinde waren.


Dieses Foto sieht sehr idyllisch aus; der Zaun allerdings wird von alten Schienen gehalten, die früher zum Materialtransport überall in Wald und Feld verlegt waren.


Eingang zu einem der Tunnelsysteme, in denen teilweise hunderte Soldaten gleichzeitig hausten - sogar Küchen gab es in diesen Tunneln, was zumindest warme Mahlzeiten ermöglichte.


Dieser Spruch ist wohl einigen bekannt: "Ils n'ont pas passé." Grammatikalisch ist der Satz nicht korrekt, drückt aber aus, dass der Feind hier nicht weiter gekommen ist. Das Denkmal heißt wie die Anhöhe, auf der es steht: "Toter Mann".


Nach einer wohl verdienten Stärkung (und wieder einigermaßen getrockneten Füßen nach dem ein oder anderen Schlamm-Bad im Wald) durften wir am Nachmittag das Beinhaus von Douaumont besichtigen. Beeindruckend, die ganzen Knochen, Namen und Kreuze zu sehen...

Wenn ich mich recht erinnere, repräsentieren die 15.000 Kreuze in Douaumont ca. die Toten eines halben Monats Krieg in der Schlacht um Verdun. Unvorstellbar.

Am 22. September 1984 fand im Beinhaus von Douaumont die Begegnung von Staatspräsident Mitterrand und Bundeskanzler Kohl statt, bei der beide Hand in Hand der Toten der Schlacht von Verdun im Ersten Weltkrieg gedachten. Diese Geste gilt auch heute noch als ein symbolischer Höhepunkt der deutsch-französischen Aussöhnung.


Am Abend konnten wir noch kurz vor Schließung die Festung Douaumont besichtigen. Diese Festung wurde von den Deutschen eingenommen und später von den Franzosen wieder zurückerobert. Die Bombentrichter auf dem Gelände und in der nächsten Umgebung zeugen von unendlichem Leid und sind Sinnbild für die Menschen- und Materialschlacht dieser Phase des Krieges.


Waschraum in der Festung

Ungewöhnlich: eine Gedenkstätte für die deutschen Soldaten, die in der Festung starben.

Auf der Festung wehen inzwischen die französische, europäische und deutsche Flagge nebeneinander. Dieses Bild ist alles andere als selbstverständlich. Nach dem Hissen der drei Flaggen forderte z.B. der Bürgermeister von Verdun, man möge die deutsche doch am nächsten Tag wieder abnehmen. Auch für unsere Gruppe war es ein zwiespältiges Gefühl, diese drei Flaggen an diesem Ort so nebeneinander stehen zu sehen.


Im Sonnenuntergang folgten wir noch spannenden und aufschlussreichen Erklärungen unseres Experten und fuhren mit vielen Bildern und Eindrücken zurück ins Hotel.

Im Hintergrund: eine der herausgefahrenen Schussvorrichtungen der Festung.

Am Abend diskutierten wir noch über das Erlebte und schlossen sonntags die Exkursion mit dem Besuch der museumspädagogisch toll aufbereiteten Zitadelle von Verdun und dem Besuch des Gottesdienstes in der Kathedrale ab.

Insgesamt war die Exkursion wirklich ergreifend und etwas, das ich nicht schnell vergessen werde. Zwei Wochen nach dem Wochenende durfte ich einem Festakt zum 100-jährigen Jubiläum des Beginns des 1. Weltkrieges und zur Feier der deutsch-französischen Freundschaft beiwohnen: von den Reden und Bildern aus Frankreich war ich sehr berührt - sicherlich viel mehr, als ich es ohne diese Erfahrungen aus Verdun gewesen wäre.

Gepaart mit den Eindrücken des vergangenen Wochenendes zum 25. Geburtstag des Mauerfalls wächst in mir noch mehr das tiefe Gefühl von Dankbarkeit, in Freiheit geboren und aufgewachsen zu sein und junge Erwachsene in einem Land zu sein, das so viele Möglichkeiten bietet, in dem mir die Welt offen steht.

Diesen langen Post möchte ich abschließen mit einem Zitat des Schauspielers Hans-Werner Meyer:

"Freiheit bedeutet, selbst entscheiden zu können, welche Verpflichtungen man eingeht.
Freiheit bedeutet nicht, dass man machen kann, was man will."

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick geben und vielleicht euer Interesse wecken, euch ein wenig in die Thematik einzulesen.

Gehabt euch wohl und habt eine geruhsame Nacht!
Alles Liebe
eure Steffi

Samstag, 1. November 2014

Mein Oktober in Instagram-Bildern

Hallo ihr Lieben!

Hier kommt wieder mein Monats-Rückblick in Instagram-Bildern. Diesen Oktober habe ich dank meines Urlaubs viel erleben dürfen. Für eine Woche war ich in Taizé, dann vier Tage in Paris bei meiner ehemaligen Gastfamilie und schließlich für ein Wochenende zu einem Seminar in Verdun. Zu Verdun werde ich bei Gelegenheit noch einen eigenen Post machen, das verdient dieser Ort aufgrund seiner Geschichte einfach. Seit zwei Wochen versuche ich nun, mich wieder im Alltag einzufinden und so ganz ist es mir irgendwie noch nicht gelungen.

Jetzt aber zu meinen Instagram-Bildern aus den letzten Wochen:


Angefangen hat meine Reise in Taizé. Dorthin haben mich zwei liebe Mädels mit ihrem Auto mitgenommen. Wir haben uns von Anfang an so gut verstanden, dass wir die gesamte Woche gemeinsam verbracht haben. In Paris bin ich dann an geliebte Orte zurückgekehrt, habe das fabelhafte Herbstwetter genossen, war in meiner Lieblings-Crêperie, habe meine tollen Ex-Kollegen aus dem Praktikum wiedergesehen, mit meiner kleinen Gastschwester UNO gespielt, das Marais unsicher gemacht und war in meinem alten "Haus-Park" spazieren...

Nach einer kleinen Planänderung bin ich dann für kurze anderthalb Stunden zurück nach Düsseldorf gefahren, habe vom riesen Wanderrucksack auf einen kleinen umgepackt und bin mit einem Umweg über die Heimat (sprich zu meinen Eltern) am nächsten Tag wieder zurück nach Frankreich. Über das Seminar in Verdun werde ich wie gesagt noch mal gesondert posten, wenn ich dazu komme.

Wieder zurück hat der Herbst sich von seiner schmuddligen Seite gezeigt, sodass sogar ich inzwischen manchmal das Fahrrad im Keller stehen lasse und mit der Bahn ins Büro fahre. Zum Nähen komme ich in letzter Zeit nur selten, aber der Sohn einer Kollegin müsste bald das Licht der Welt erblicken, da habe ich schon mal vorgearbeitet. :-)

Ansonsten ist Teetrinken wieder sehr angesagt bei mir (hier die Auswahl aus meinem Büro) und ich habe mir den vergangenen Sonntag auf dem Stijl-Designmarkt vertrieben und ein paar schöne Dinge in meine Tasche wandern lassen.

Jetzt kommt die Adventszeit mit großen Schritten auf uns zu und ich habe gestern schon mit den Vorbereitungen für die Weihnachts-Bäckerei angefangen. Heute ging es weiter und morgen werde ich zum alljährlichen Stollenbacken schreiten.

Im November...
... bekomme ich für ein Wochenende Besuch von einer lieben Freundin,
... werde ich ein Wochenende bei meinen Eltern verbringen,
... fliege ich für ein Wochenende nach Dresden und treffe hoffentlich viele Freunde wieder,
... werde ich den ein oder anderen Abend mit Weihnachts-Bäckerei verbringen,
... proben wir weiter fleißig für unser Chor-Konzert Anfang Dezember.

Euch wünsche ich ein wunderbares Wochenende und hoffe, ihr könnt es euch gut gehen lassen!

Alles Liebe
Steffi


P.S.: Lasst nie eine heiße Flasche Karamell in eurer Hand zerspringen. Tut weh...

Dienstag, 30. September 2014

Mein September in Instagram-Bildern

Hallo ihr Lieben!

Da ich es wirklich einfach nicht gebacken bekomme mit dem regelmäßigen Bloggen, möchte ich euch nun zumindest monatlich mithilfe meiner Instagram-Bilder auf dem Laufenden halten. Seit letztem Monat besitze nämlich nun auch ich endlich ein Smartphone und genieße es, ständig und überall knipsen zu können. :-) Einige von euch kennen die Bilder schon, hier nun mein Best-of aus dem September 2014 :





Ich habe Düsseldorf im Nebel, Sonnenuntergang, bei Sonnenschein und auch bei Regen gesehen, mich weiterhin sehr gesund ernährt und es mir immer mal gemütlich gemacht,
viel zu wenig geschlafen,
endlich wieder mit dem Schwimmen angefangen (2x pro Woche gehe ich jetzt abends schwimmen und liebe es, abends einfach noch mal in Lieblings-Klamotten loszuradeln und dann meine Bahnen zu ziehen),
ein bisschen genäht,
wieder mehr Zeit in der Küche verbracht (ich bin recht experimentierfreudig derzeit).

Außerdem habe ich einer lieben Freundin beim Umzug geholfen (die blauen Flecken davon muss man wohl schon als Prellungen bezeichnen :D), bei einer Schulung Ehrenamtliche schlauer gemacht und durfte am vergangenen Samstag bei einer wunderbaren, sehr berührenden Aufführung (Chor, Orchester, Schauspiel) mitwirken, die meinen Seelen-Tank sehr, sehr dolle aufgefüllt hat.

Insgesamt war der September ein ziemlich abwechslungsreicher Monat, in dem ich viel damit beschäftigt war, mir Routinen zu schaffen, die mir gut tun, auf meinen Körper zu hören und das Leben zu genießen. Gleichzeitig war der September von immer größer werdender Erschöpfung geprägt, da mein Energie-Speicher einfach sehr beansprucht war in den letzten Monaten.


Im Oktober werde ich daher...

... zwei Wochen Urlaub machen!!!!!! Das ist eine wirklich großartige Neuigkeit für mich selbst, da ich so ewig keine richtige Auszeit mehr genommen und mich letztenendes ein wenig durch den langen Sommer gequält habe. Es geht natürlich nach Frankreich und ich kann mich kaum halten vor Vorfreude. <3

... im Rahmen des Urlaubs die Seele baumeln lassen, einige Menschen treffen, die mir sehr am Herzen liegen und ein sicherlich sehr spannendes, bedrückendes Seminar an Schauplätzen des 1. Weltkrieges mitmachen.

... hoffentlich mal wieder ein Wochenende mit meiner Familie verbringen.

... den Herbst genießen und nach dem Urlaub in lieb gewordene Routinen zurückkehren.


Ich lese weiterhin mit großer Begeisterung auf euren Blogs mit (sofern ihr welche habt) und danke euch, dass ihr hier vorbeigeguckt habt!

 Herzliche Grüße ins Universum
Steffi

Dienstag, 12. August 2014

Creadienstag #136 - mal wieder Babygeschenke

Hallo ihr Lieben,

zum heutigen Creadienstag möchte ich euch mal wieder ein paar genähte Babygeschenke zeigen, die ich in den letzten Wochen verschenkt habe.

Eine Mitsängerin aus unserem Chor bekam im Juni ihr zweites Kind - also durfte ich sowohl für den kleinen als auch für den großen Bruder etwas nähen. Dass die Sachen etwas Musikalisches an sich haben sollten, war schnell klar. Und das hier ist dabei entstanden:

Für das Baby ein Regenbogenbody von Schnabelina aus einfachem blauen Jersey mit einem Ringeljersey als Bündchen. Vorne habe ich ein Stück Baumwolle aufgenäht, auf das ich mit Stoffmalfarbe die erste Zeile von "Viel Glück und viel Segen" gemalt hatte.


Da der große Bruder nach den Sommerferien in den Kindergarten kommt, bekam er eine Pixibuchhülle mit zwei Büchern: "Conni kommt in den Kindergarten" und "Conni macht Musik". Witzigerweise heißt der Bruder von Conni anscheinend so wie der große Bruder. :-)


Für die Hülle habe ich einen festen Baumwollstoff vom Möbelschweden und einen Klassiker von den Westfalenstoffen genommen. Der Gummizug ist einfach ein Schlauch aus dem weißen Stoff mit einer eingenähten Gummilitze (leider ein bisschen eng...).

Die neue Erdenbürgerin, die ich im Juni in Dresden kennenlernen durfte, hatte schon zur Geburt eine Krabbeldecke und ein Dinkelkissen von mir bekommen (zeige ich noch!), jetzt kamen noch zwei Halstücher nach diesem Schnitt von Bernina dazu, da die Eltern mich zum Essen eingeladen hatten. Beide Tücher habe ich an dem Wochenende gleich im Einsatz sehen dürfen - noch ein bisschen groß, aber sehr süß! Die Rückseite der beiden Tücher ist jeweils aus Frottee, damit sie besser saugen.



Soviel für heute von mir zum Creadienstag, wo sich heute wieder viele kreative Köpfe versammeln.

Liebe Grüße
Steffi

Sonntag, 10. August 2014

Ein "Hallo" aus dem Sommerloch - mein Sommer 2014.

Hallo ihr treuen Seelen!

Lang, lang ist's her, dass ich gebloggt habe. Ich versuche gar keine Ausreden zu finden - mein Leben gibt gerade genug Action her (trotz Sommerloch), sodass dem Weg zur Nähmaschine nicht immer der zum Bloggen folgt. Hier ein Rückblick auf meine vergangenen zwei Monate. :-)

Seit meinem letzten Post habe ich acht wunderbare und anstrengende Tage in der Nähe von Hamburg verbracht mit 36 tollen Menschen, von denen ich viele ins Herz geschlossen habe. Doch ein Post zu meinem geliebten Ehrenamt folgt irgendwann noch mal separat. Hier haben wir die USA-Flagge nachgestellt, da alle unsere Teilnehmer kommenden Donnerstag für ein Jahr in die USA gehen (ich bin ein bisschen für sie mit aufgeregt, bei mir ist es am Dienstag exakt zehn Jahre her, dass ich selbst geflogen bin...).


In der Woche darauf war ich dann für gut drei Tage in Dresden und habe viele liebe Freunde wiedergetroffen und eine süße neue Erdenbürgerin kennenlernen dürfen. In alter Besetzung im Zimmer unseres einzigen noch in der WG verbliebenen Ex-Mitbewohners kamen viele schöne Erinnerungen hoch. Am Abreisetag habe ich noch einige Kurz-Dates untergebracht, bevor ich beseelt wieder in den Flieger nach Düsseldorf stieg. Dann war ich aber doch auch froh, erstmal wieder meine Ruhe zu haben.


Anfang Juli stand dann eine Projektchor-Woche auf meinem Programm. Jeden Abend fuhr ich von der Arbeit aus eine gute halbe Stunde zum Probenort, probte zwei Stunden und fuhr wieder (u.a. durch den Hofgarten, s.u.) zurück. Am Ende der Woche war ich ganz schön geschlaucht und glücklich, als das (wunderschöne!) Konzert gut über die Bühne gelaufen war.


Eines schönen Abends nach einer Probe ließ ich mich von einer Mitsängerin mit dem Auto in Düsseldorf absetzen, da ich noch vom Hinweg total durchnässt war. So schaute ich die erste Halbzeit unseres Halbfinals in einer Trinkhalle mit ca. 20 rauchenden und trinkenden Männern, die sich bei jedem Tor (und das waren viele, wie ihr wißt!) um den Hals fielen, abklatschten und einfach ziemlich aus dem Häuschen waren. Das war eine ganz spezielle Erfahrung, an die ich mich sicher noch lange erinnern werde! :D Zur zweiten Halbzeit war dann inzwischen meine S-Bahn gekommen, sodass ich den Rest des Spiels entspannt vom Sessel aus verfolgen konnte. Das Finale schaute ich mit Freunden beim Public Viewing. What a night!

Mitte Juli war dann in Düsseldorf Rheinkirmes - die größte Kirmes am Rhein. Ganze vier Abende verbrachte ich mit Kollegen und Freunden auf der Kirmes und genoss den Rummel sehr. Düsseldorf im Sommer und dann noch Kirmes und liebe Menschen in meiner Umgebung - ein Traum! Mir ist Düsseldorf sowieso inzwischen sehr ans Herz gewachsen; ich fühle mich sehr wohl hier.


Vor zwei Wochen traf ich mich samstags in Köln mit alten Bekannten: Als ich mit 16 für ein Jahr in den USA war, hatte ich das Glück einen großartigen Betreuer zu haben, der viel für uns organisierte und uns mithilfe einer Freundin unvergessliche Ausflüge und Treffen bescherte. Die beiden waren nun auf Europareise - in jeder Stadt trafen sie sich mit ehemaligen Austauschschüler und eigenen Gastschüler, die sie beherbergt haben. So hatte ich das Glück, auch eine liebe Freundin von damals das erste Mal seit neun Jahren wiederzusehen und wir verbrachten mit noch ein paar anderen ehemaligen Austauschschülern einen schönen Abend im Herzen Kölns.


Der einzige "Urlaub", den ich mir bisher in der Sommerpause gegönnt habe, waren drei Tage bei meinen Eltern, da mein Vater Geburtstag feierte. So konnte ich wenigstens einmal einen ganzen Montag auf der Terrasse statt am Schreibtisch verbringen.

Ansonsten ist derzeit auf Arbeit nicht sehr viel los, aber so suche ich mir halt etwas zu tun, was mir gar nicht so schlecht gelingt. Nachmittags gehe ich jetzt wieder öfter zum Sport, oder setze mich noch mit einem guten Buch an den Rhein. Das Lesen habe ich in den letzten Wochen wieder für mich entdeckt und freue mich über dieses "neue" Hobby (ich war eigentlich schon immer eine Leseratte). Wenn ich dann noch mit so einem Sonnenuntergang meinen Tag beende, kann ich das Buch getrost in die Fahrradtasche packen und nach Hause radeln. :-)


Das war es erst einmal wieder von mir. Lasst es euch gut gehen, startet gut in die Woche und - wenn ihr dürft - genießt euren Urlaub!

Liebe Grüße
Steffi

Dienstag, 3. Juni 2014

Creadienstag #126 - nützlicher Helfer

Guten Morgen und einen schönen Creadienstag zusammen!

Wenn ihr diesen Post lest, bin ich schon durch den frühlingshaften Morgen durch Düsseldorf geradelt und sitze am Schreibtisch. Irgendwie musste ich jetzt doch mal wieder etwas posten, habe ich doch in letzter Zeit relativ viel genäht.

Heute kommt ein praktischer Helfer, den ich als Verpackung für ein Einzugsgeschenk genäht hatte. Ein lieber Kollege, der mit seiner Freundin zusammengezogen ist, hatte sich zum Einzug die Flagge eines großen Fußballclubs für seinen neuen Fahnenmast gewünscht. Da seine Freundin schon genug unter seinem Fan-Dasein leidet, musste also auch etwas für sie her. :-) Da sie auch gerne näht, haben wir ihr eine Druckknopfzange geschenkt, die natürlich ein weiches Zuhause mit Platz für den ein oder anderen Druckknopf brauchte. Es ist ein ganz einfaches Zipper-Täschlein geworden (Anleitung z.B. hier), allerdings mit Vliesline verstärkt, wovon ich inzwischen großer Fan bin. Aber seht selbst:


Ein kleiner Seitenhieb, weil das, was mal ein Nähzimmer hätte werden können, jetzt das Fußballzimmer ist...





Der Außenstoff ist noch ein Stück aus Paris, der Innenstoff ist einigen vielleicht vom Möbel-Schweden bekannt. :-) Das Samtband mit Holzkugel (gibt's im Bastelladen) als Zipper-Anhänger finde ich irgendwie niedlich und werde das jetzt öfter machen. Das macht irgendwie was her und man bekommt den Reißverschluss schneller auf.

Jetzt wünsche ich euch einen wunderbaren Tag, der hoffentlich viele Sonnenstunden beinhaltet, und melde mich wieder, wenn die Lust zu Bloggen größer ist als die, bei euch zu lesen und kommentieren. :-)

Die gesamte nächste Woche werde ich in der Nähe von Hamburg bei einem Seminar sein, von Samstag auf Sonntag dann Hamburg erkunden. Ich war noch nie dort, könnt ihr euch das vorstellen?? Wenn noch jemand Tipps hat, was ich in knapp 24h alles sehen sollte, darf sich gerne melden.

Liebste Grüße vom Rhein in die Welt
Eure Steffi