Dienstag, 12. Februar 2013

12 von 12 im Februar 2013


Schon wieder haben wir den 12. des Monats und schon wieder habe ich eine Karnevalssession verpasst. Aber sobald der Veilchendienstag vorbei ist, legt sich mein Heimweh nach Rheinland immer ein wenig, nachdem es kräftig bemüht wurde. Gestern Abend habe ich mein rheinisches Herz mit dem Livestream einer kölschen Karnevalssendung beruhigt, bei Büttenreden und Bauchrednern gelacht, bei kölschen Liedern ein wenig traurig in die Gegend geguckt und mich daran gefreut, wenigstens ein bisschen was mitzubekommen. Letzten Sonntag war übrigens zufällig Kinderkarnevalszug, als ich bei meinen Eltern war, so konnte ich zumindest dort mitfeiern und alten Babysitterkindern zuwinken und mir von ihnen Kamelle in den Büggel schmeißen lassen. :-)

Mein Praktikum ist übrigens super angelaufen, meine Kollegen und Mitpraktikanten sind toll, nur an den neuen Rhythmus habe ich mich immer noch nicht gewöhnt. Wenn ein Murmeltier um sieben aufstehen muss (anstatt zwischen neun und elf), dann ist das schon mal eine Herausforderung für den eh ewig müden Körper. :-)​

Von dem, was in den letzten anderthalb Wochen sonst noch los war, erzähle ich euch ein andermal. Jetzt erst mal 12 Bilder von einem (fast) ganz normalen Arbeitstag (gestern Abend zähle ich da jetzt einfach mal noch ganz frech dazu, in meinem Heimatort ist der große Karnevalstag nämlich am Veilchendienstag und nicht am Rosenmontag...



Der Livestream aus Kölle am Ring hat meinem Herz wirklich gut getan. Habe ganz selig die Lieder mitgesungen und mich am Brauchtum meiner wunderschönen Heimat erfreut. *seufz*



Angefangen hat mein Tag dann wirklich mit lecker Biomüsli und einer Kiwi vom geliebten Wochenmarkt:



Mit Zug und Metro ging es dann zur Arbeit. Da fällt mir ein, dass ich noch gar nicht erzählt habe, dass mir letzte Woche auffiel, dass der kleine Park, den ich in meinem "Bike Love"-Post mit dem schwebenden Fahrrad dran gezeigt hatte, direkt (aber wirklich DIREKT) gegenüber von meinem Praktikum ist? Total witzig, denn damals war mir die Gegend hier noch völlig unbekannt, inzwischen weiß ich immer besser, wie ich wo hinkomme und was wo ist. So macht Paris Spaß. ;-)



Auf dem Weg von der Metro zum Büro begegnete mir diese junge Dame. Ihr hatte wohl keiner erklärt, dass man an Karneval (oder zu "mardi gras", wie es hier heißt) besser geschmackvolle Kostüme anzieht. :D



Diese witzige Wesen lässt mich jeden Morgen grinsen, wenn ich an ihm vorbeigehe:


​Um keine miese Grauwetter-Stimmung zu verbreiten, hier ein Bild aus dem Gebäude raus, das ich am Freitag gemacht habe, als hier so richtig schön dat Sönnche sching. Das graue Bild von heute erspare ich euch lieber.


Der Innenhof, aus dem man aus einem Büro guckt, sieht auch mit blöden Wolken gar nicht so schlecht aus:


Im Büro habe ich mich dann fleißig mit ziemlich viel Papierkram rumgeschlagen:



​Auf dem Nachhauseweg noch schnell ein Glas Spekulatiuscrème eingekauft, ​denn nach Feierabend ging es zum Crêpeabend in der Studentengemeinde, um das neue Semester einzuläuten und noch mal so richtig zuzuschlagen, bevor morgen die Fastenzeit losgeht. Es war sogar mit Luftschlangen und ganz viel Konfetti geschmückt!!! Yippieh, doch ein wenig Karnevalsfeeling!


​Auf dem Rückweg nach einem schönen Abend ging es vorbei an riesigen Schatten und wagemutigen Arbeitern, die vierteljährlich die riesen Veranstaltungstafel an der Uni austauschen:



Jetzt esse ich noch einen A*sch mit Ohren aus meinem Kamellebeutel vom Kinderzug, dann geht's ab ins Bett. :D 



Ich hoffe ganz doll, dass ich es in nächster Zeit wieder öfter schaffe, zu bloggen. Es fehlt mir, ich denke oft dran, aber irgendwie sind die Abende derzeit so kurz. Wenn meine Entspannungsphase nach der Arbeit vorbei ist, muss ich immer mal noch was für die Uni machen, Aufräumen, Wäsche machen oder so, da bleibt nicht viel Zeit für anderes, bevor klein Steffi ins Bett muss. ;-)

Das Babygeschenk hat übrigens inzwischen seinen Weg nach Dresden geschafft, übergeben wird es, wenn meine liebe Freundin bei der frisch gebackenen Mama vorbeigeht. Das muss ja nicht immer sofort sein, die ersten Tage und Wochen nach der Geburt des ersten Kindes sollte ja auch irgendwie Zeit für Mama, Papa und Baby unter sich sein... Ich bin trotzdem gespannt, was sie dann sagt. :-)

Jetzt wünsche ich euch erst Mal einen wunderschönen Abend, einen schönen Ausklang der Session für alle Jecken Karnevalisten unter euch und hoffe, dass ihr bald wieder von mir lest. Mein Kleiderschrank schreit nämlich jeden Morgen nach Neuware. :D

Liebe Grüße,
Steffi​


P.S.: Andere 12-von-12 findet ihr wie immer bei Caro. :-) 

Edit: Die frisch gebackenen Eltern haben sich sehr über das Geschenk gefreut. Da freu' ich mich doch glatt mit.

Kommentare:

  1. Liebe Steffi, diese seltsamen Popowesen haben sich auch mehrfach in unserem Kamellehaufen gezeigt... Danke für's Teilhaben dürfen an Deinem Tag und ganz liebe Grüße von Nina

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  2. Hach, es fehlt einem immer das, was man nicht hat: Deine Bilder wecken meine Sehnsucht nach Paris. Und du vermisst das Rheinland. Na ja, mardi gras kann da wirklich nicht mithalten ;-). Und die Pariser sind wirklich ein zugeknöpftes Völkchen ( abgesehen von meinem Schwiegersohn. Aber der ist manchmal mehr Rheinländer als Franzose. Isst morgen zum Beispiel nicht den Fisch mit ????!!!!!)
    So, in einer Stunde wird er verbrannt, der Nubbel...
    Bis bald!
    Astrid

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  3. Ich verfalle mittwochs immer in karnevalsblues... Aber etwas Karneval hattest du ja und das tröstet ja oft schon das rheinische Herz! Schön, das alles andere so gut läuft und an den neuen rythmus wirst du dich auch gewöhnen ;0)

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  4. Danke für den netten Einblick!!!
    Liebe Grüße
    Tanja..die ganz froh ist nicht mehr im Rheinland zu wohnen...argh...nicht schlagen;-))
    Liebe Grüße!!!

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  5. Schau an, noch eine Exil-Rheinländerin, ;-). Habe dich gerade via Astridka gefunden... Mir geht der Karneval nicht so ab, obwohl es für die Kinder natürlich viel schöner wäre. Seitdem sie einmal Rosenmontag im Rheinland erlebt haben, ist für sie der Grazer Fasching -- verständlicherweise -- eine echte Enttäuschung.

    Aber St. Martin geht mir so richtig, aber auch so wirklich richtig ab! Da gibt es zwar auch Lichter- und Martinsfeste, aber alles nur in minimalster Dosis... Muss mal mit dem Pastoralassistenten und der Direktorin sprechen, dass wir da was Großes aufziehen, ;-).

    So.

    Jetzt freue ich mich aber, Dich entdeckt zu haben und wünsche noch einen schönen Abend!

    So long,
    Corinna

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  6. Na also jetzt musst du aber mehr bloggen, mit einer neuen Leserin mehr ;-) Ich kann zwar weder nähen noch backen, aber dafür lese ich umso lieber auf anderen Blogs :-)

    Beste Grüße,

    Kivi

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