Sonntag, 17. Februar 2013

Wie die Zeit vergeht...

Guten Abend, ihr Lieben!

Wie die Zeit vergeht... Habe ich nicht erst gestern das Abitur bestanden, dessen Zeugnis ich soeben meiner ersten Job-Bewerbung hinzugefügt habe? Habe ich nicht erst gestern einen neuen Post verfasst und er ist doch schon fünf Tage her? Habe ich nicht erst vor Kurzem angefangen zu bloggen und darf doch heute schon meine 42. und 43. Leserin begrüßen (Herzlich Willkommen!) und meinen 50. (!!!) Post schreiben? Und hat das Wochenende nicht eben erst angefangen und ich doch schon wieder zu Ende?

Na gut. Ihr kennt die Antworten. :-) Da meine Schlafenszeit mit schnellen Schritten naht, melde ich mich nur kurz und schon wieder nur mit Parisbildern. Genäht habe ich in letzter Zeit nicht viel, aber immerhin diesen Beutel hier. Den bekam eine liebe Freundin aus dem Studium mit lauter Blödsinn gefüllt letzte Woche von uns zum Abschied. Sie ist gestern mit ihrem Freund zusammen für ein paar Monate nach Shanghai aufgebrochen, um dort ihr Praktikum zu machen. Gestern Abend kam dann noch die allersüßeste "Ich-werde-euch-alle-wahnsinnig-vermissen"-SMS fürs Herz und jetzt ist sie erst mal weg... Hier also der Beutel, der erste, den ich mit einem meiner Stempel und Stoffstempelkissen bedruckt habe. :-)


Die "Hashtags" sind übrigens Insider aus unserer gemeinsamen Masterzeit, sie hat sich köstlich amüsiert. :-)

Ansonsten habe ich gestern einen Hosenschnitt vorbereitet, der sehr bald zu einer Jeans werden soll. Den passenden Stoff habe ich schon gekauft. Bis kommenden Freitag will ich außerdem noch eine Stifterolle  für meine kleine Cousine und ehemalige Gastschwester nähen. Bei ihr sind wir nämlich nächstes Wochenende mit drei ihrer ehemaligen Au Pair-Mädchen eingeladen.

Und hier noch ein paar Impressionen des wunderschönen Viertels Montmartre bei Nacht. Fotografiert vergangenen Donnerstag, als ich noch ein wenig Zeit zwischen Arbeit und Treffen mit meinen Kommilitonen überbrücken durfte.









Das Coolste (nicht Schönste) zum Schluss: Ein Blick von den Stufen des Sacré Coeur runter auf meinen Lieblings-Stoffladen. Da unten in den Sträßchen tummelt sich ein Stoff- und Zubehörladen neben dem nächsten. :-)


Ich hoffe, euch gefallen meine Eindrücke von Paris. Spaziergänge wie dieser sind ein sehr positives Nebenprodukt meines Praktikums, da ich jetzt jeden Tag gezwungenermaßen in der Stadt bin und dann die Überwindung, noch mal irgendwo langzubummeln sehr gering ist...

Einen wunderbaren Start euch in die Woche und bis sehr bald!

Liebe Grüße und bonne nuit,
Steffi

Dienstag, 12. Februar 2013

12 von 12 im Februar 2013


Schon wieder haben wir den 12. des Monats und schon wieder habe ich eine Karnevalssession verpasst. Aber sobald der Veilchendienstag vorbei ist, legt sich mein Heimweh nach Rheinland immer ein wenig, nachdem es kräftig bemüht wurde. Gestern Abend habe ich mein rheinisches Herz mit dem Livestream einer kölschen Karnevalssendung beruhigt, bei Büttenreden und Bauchrednern gelacht, bei kölschen Liedern ein wenig traurig in die Gegend geguckt und mich daran gefreut, wenigstens ein bisschen was mitzubekommen. Letzten Sonntag war übrigens zufällig Kinderkarnevalszug, als ich bei meinen Eltern war, so konnte ich zumindest dort mitfeiern und alten Babysitterkindern zuwinken und mir von ihnen Kamelle in den Büggel schmeißen lassen. :-)

Mein Praktikum ist übrigens super angelaufen, meine Kollegen und Mitpraktikanten sind toll, nur an den neuen Rhythmus habe ich mich immer noch nicht gewöhnt. Wenn ein Murmeltier um sieben aufstehen muss (anstatt zwischen neun und elf), dann ist das schon mal eine Herausforderung für den eh ewig müden Körper. :-)​

Von dem, was in den letzten anderthalb Wochen sonst noch los war, erzähle ich euch ein andermal. Jetzt erst mal 12 Bilder von einem (fast) ganz normalen Arbeitstag (gestern Abend zähle ich da jetzt einfach mal noch ganz frech dazu, in meinem Heimatort ist der große Karnevalstag nämlich am Veilchendienstag und nicht am Rosenmontag...



Der Livestream aus Kölle am Ring hat meinem Herz wirklich gut getan. Habe ganz selig die Lieder mitgesungen und mich am Brauchtum meiner wunderschönen Heimat erfreut. *seufz*



Angefangen hat mein Tag dann wirklich mit lecker Biomüsli und einer Kiwi vom geliebten Wochenmarkt:



Mit Zug und Metro ging es dann zur Arbeit. Da fällt mir ein, dass ich noch gar nicht erzählt habe, dass mir letzte Woche auffiel, dass der kleine Park, den ich in meinem "Bike Love"-Post mit dem schwebenden Fahrrad dran gezeigt hatte, direkt (aber wirklich DIREKT) gegenüber von meinem Praktikum ist? Total witzig, denn damals war mir die Gegend hier noch völlig unbekannt, inzwischen weiß ich immer besser, wie ich wo hinkomme und was wo ist. So macht Paris Spaß. ;-)



Auf dem Weg von der Metro zum Büro begegnete mir diese junge Dame. Ihr hatte wohl keiner erklärt, dass man an Karneval (oder zu "mardi gras", wie es hier heißt) besser geschmackvolle Kostüme anzieht. :D



Diese witzige Wesen lässt mich jeden Morgen grinsen, wenn ich an ihm vorbeigehe:


​Um keine miese Grauwetter-Stimmung zu verbreiten, hier ein Bild aus dem Gebäude raus, das ich am Freitag gemacht habe, als hier so richtig schön dat Sönnche sching. Das graue Bild von heute erspare ich euch lieber.


Der Innenhof, aus dem man aus einem Büro guckt, sieht auch mit blöden Wolken gar nicht so schlecht aus:


Im Büro habe ich mich dann fleißig mit ziemlich viel Papierkram rumgeschlagen:



​Auf dem Nachhauseweg noch schnell ein Glas Spekulatiuscrème eingekauft, ​denn nach Feierabend ging es zum Crêpeabend in der Studentengemeinde, um das neue Semester einzuläuten und noch mal so richtig zuzuschlagen, bevor morgen die Fastenzeit losgeht. Es war sogar mit Luftschlangen und ganz viel Konfetti geschmückt!!! Yippieh, doch ein wenig Karnevalsfeeling!


​Auf dem Rückweg nach einem schönen Abend ging es vorbei an riesigen Schatten und wagemutigen Arbeitern, die vierteljährlich die riesen Veranstaltungstafel an der Uni austauschen:



Jetzt esse ich noch einen A*sch mit Ohren aus meinem Kamellebeutel vom Kinderzug, dann geht's ab ins Bett. :D 



Ich hoffe ganz doll, dass ich es in nächster Zeit wieder öfter schaffe, zu bloggen. Es fehlt mir, ich denke oft dran, aber irgendwie sind die Abende derzeit so kurz. Wenn meine Entspannungsphase nach der Arbeit vorbei ist, muss ich immer mal noch was für die Uni machen, Aufräumen, Wäsche machen oder so, da bleibt nicht viel Zeit für anderes, bevor klein Steffi ins Bett muss. ;-)

Das Babygeschenk hat übrigens inzwischen seinen Weg nach Dresden geschafft, übergeben wird es, wenn meine liebe Freundin bei der frisch gebackenen Mama vorbeigeht. Das muss ja nicht immer sofort sein, die ersten Tage und Wochen nach der Geburt des ersten Kindes sollte ja auch irgendwie Zeit für Mama, Papa und Baby unter sich sein... Ich bin trotzdem gespannt, was sie dann sagt. :-)

Jetzt wünsche ich euch erst Mal einen wunderschönen Abend, einen schönen Ausklang der Session für alle Jecken Karnevalisten unter euch und hoffe, dass ihr bald wieder von mir lest. Mein Kleiderschrank schreit nämlich jeden Morgen nach Neuware. :D

Liebe Grüße,
Steffi​


P.S.: Andere 12-von-12 findet ihr wie immer bei Caro. :-) 

Edit: Die frisch gebackenen Eltern haben sich sehr über das Geschenk gefreut. Da freu' ich mich doch glatt mit.